Ausbildungsbeiträge im Bereich klassische Musik (instrumental)

Reglement für das Vorspielen (Audition)
Die Friedl Wald Stiftung in Basel entrichtet Ausbildungsbeiträge an förderungsbedürftige und förderungswürdige Studentinnen und Studenten im Bereich der klassischen Musik (Grundlagen siehe "Die Stiftung und ihre Leistungen").

  1. Kandidatinnen und Kandidaten
    1. Die Kandidierenden haben das Schweizer Bürgerrecht oder sind seit mindestens 5 Jahren in der Schweiz wohnhaft (massgebend ist das Einreisedatum gemäss Ausländerausweis).
    2. Die Kandidierenden sind im Jahr der Audition nicht älter als 26 Jahre alt.
    3. Die Kandidierenden sind an einer anerkannten Fachhochschule für Musik der Schweiz eingeschrieben. Zugelassen sind Kandidaten und Kandidatinnen, die sich zum Zeitpunkt der Audition im BA-Studium oder bis max. im 2. Semester des MA-Studiums befinden.
    4. Nach deren Nominierung durch ihr Ausbildungsinstitut und nach der Aufforderung durch die Stiftung reichen die Kandidierenden zur Bewerbung den ausgefüllten Fragebogen mit Lebenslauf und Angaben zu Repertoire und Vorspiel-Programm ein.
    5. Als Einsendeschluss gelten die Angaben auf dem Formular "Kurzinformation zum Versand Ihrer Unterlagen". Zu spät eingereichte Dossiers werden nicht berücksichtigt.
  2. Vorspielen
    1. Das Vorspielen ist nicht öffentlich.
    2. Das Vorspiel-Programm umfasst 3 Werke oder Werkausschnitte unterschiedlicher Epochen und Stile. Ein Stück soll im Stil des Barock oder der Klassik sein; sofern keine solche Literatur für das betreffende Instrument besteht, als Transkription.
    3. Die Vorspielzeit beträgt max. 15 Minuten pro Bewerber und Bewerberin.
  3. Begleitung
    Im Vortragssaal steht ein Flügel zur Verfügung. Die Stiftung stellt jedoch keinen Pianisten für allfällige Begleitung zur Verfügung. Falls erforderlich, ist ein/e Pianist/Pianistin (oder Partner/Partnerin mit einem anderen Instrument) von den Kandidierenden selbst zu organisieren.
  4. Jury
    1. Die Jury setzt sich aus den Mitgliedern des Stiftungsrates und mehreren externen Fachleuten zusammen.
    2. Die Jury-Mitglieder sind nicht als Lehrpersonen an einer schweizerischen Musikhochschule tätig.
  5. Entscheide
    Die Entscheide, die endgültig und nicht anfechtbar sind, werden schriftlich mitgeteilt und nicht begründet.
  6. Reisespesen
    Die Stiftung trägt die Reisespesen (SBB 2. Klasse) der Kandidierenden sowie ihrer allfälligen Spielpartner oder Spielpartnerinnen. Der Spesenbetrag sowie Bank- oder Postscheckkonto für Spesen und allfällige Stipendien sind der Stiftung anlässlich des Vorspielens mit dem abgegebenen Spesenblatt bekannt zu geben.

    Basel, im Oktober 2014
[ DTP ]